Dieser Satz hat mein Leben verändert: „Was zu dir gehört, wird zu dir kommen.“ (Original: „What belongs to you will come to you“)
Was ist damit gemeint?
Im 2019 bin ich vier Monate lang intensiv in die Indische Kultur eingetaucht. Drei dieser vier Monate verbrachte ich fast täglich mit meinem Mantra Lehrer und seiner Familie. Doch er hat mir viel mehr als „nur“ Indische Mantras gelehrt. Er hat in mir etwas wieder-erweckt: Mein Urvertrauen.
Ich hatte zwar schon in den vergangenen Jahren daran gearbeitet, mein Urvertrauen wieder zurück zu holen. Doch dieser Satz war wie ein Weckruf. Ein Erinnern. Plötzlich verstand ich ihn nicht nur im Kopf, sondern mit meinem ganzen Wesen.
Die Bedeutung:
So oft versucht unser Kopf eine Situation zu kontrollieren. Sei es eine gewünschte Beziehung mit jemandem, einen gewünschten Job, irgendein Resultat in der Zukunft, welches wir uns sehnlichst wünschen.
Doch wir müssen gar nicht alles immer selber steuern und krampfhaft herbeiziehen. Denn Kontrolle ergibt selten einen natürlichen Fluss. Kontrolle führt meist ins Auslaugen oder Stocken.
Was wir wieder lernen dürfen ist, zu vertrauen, dass das Leben FÜR uns ist. Dass das, was in diesem Leben wirklich zu uns kommen soll, den Weg zu uns finden wird.
Das heisst nicht, dass wir einfach inaktiv bleiben sollten und die Verantwortung abgeben sollten.
Es bedeutet, dass wir die Verantwortung für uns selber übernehmen, ohne etwas im Aussen erzwingen zu wollen. Denn es ist immer unser Kopf, der etwas erzwingen und kontrollieren möchte.
Unser Herz lässt frei. Unser Herz ist sorgenfrei.
Je mehr wir unser Kopf als weiser Berater im Beifahrersitz mitfahren lassen und dafür unser Herz als Fahrer uns leiten lassen, desto mehr kommen wir in diesen Fluss des Vertrauens.
Je stärker wir unsere inneren Wurzeln wachsen lassen, desto mehr werden wir unser Herz öffnen können, denn die Wurzeln halten es in Sicherheit.
Also vertraue: What belongs to you, will come to you.
