Biographie
Geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Norditalien, kam ich mit 15 Jahren in die Schweiz (zweisprachig aufgewachsen). Ich habe mich als Kind und Jugendliche nie sehr wohl in meiner Haut gefühlt. Ich habe mich oft als „die Komische“ empfunden und fühlte mich nicht verstanden und nicht gesehen.
Ich war ein ruhiges, angepasstes Mädchen, welches lieber andere beobachtete, als mit ihnen in Verbindung zu gehen, obwohl ich mich eigentlich sehr nach Verbindung sehnte. Ich habe alle Regeln befolgt und bereitete meinen Eltern nie Probleme. Mein Innenleben war sehr facettenreich und gefühlt so gross wie das ganze Universum.
Schon als Kind reflektierte ich mich selbst und die Welt stundenlang. Ich war interessiert zu verstehen, wie ich und andere funktionieren. Wie das Zwischenmenschliche funktioniert. Im Jugendalter nahm diese Reflektion zu. Meine „feinen Antennen“ gaben mir auch die Möglichkeit, vielmehr wahrzunehmen, als andere Menschen.
In meiner Schulzeit (ich besuchte die Fachmittelschule, Richtung „Soziale Arbeit“) hatte ich das Glück, mit einer wundervollen Psychologielehrerin zu lernen. Sie brachte uns nicht nur trockene Theorie bei, sondern nahm uns in die Selbst-Erfahrung mit ein. Ich sog alles auf, wie ein Schwamm. In dieser Zeit kam ich auch zum ersten Mal mit systemischen Aufstellungen in Kontakt. Diese Erfahrungen waren sehr prägend und Bewusstseinsöffnend.
Auch Musik hat schon früh eine Rolle in meinem Leben gespielt. Im Alter von 4 Jahren hörte ich zum ersten Mal eine Geige. Ich wusste: Ich will dieses Instrument lernen. Doch es vergingen noch einige Jahre, bis ich dann endlich mit den Musikstunden anfangen durfte. Mit 11 Jahren kam eine herausfordernde Zeit und ich höre mit dem Instrument wieder auf.
Als ich dann in der Schweiz war, vermisste ich das Musizieren und entschied mich aus dem Bauch heraus, Gesangsstunden zu nehmen. Ich sang schon immer gerne – und in meinen Teenies, als ich noch keinen Computer besass, verbrach ich Stunden damit, mir die Songtexte raus zu schreiben (CD anhören und immer wieder anhalten, um zu schreiben). Dann sang ich die Songs stundenlang aus ganzem Herzen heraus. Mit 19 Jahren lernte ich auch autodidaktisch Gitarre zu spielen.
Meine Gesangslehrerin war eine wegweisende und wichtige Person in meiner Lebenslaufbahn. Sie war die erste Person, die meine Hochsensibilität verstand, die mich sanft in meinen Unsicherheiten hielt und nicht an meinem geringen Selbstwert rüttelte, sondern mir stattdessen einfach Liebe und Verständnis schenkte. Und natürlich hat sie mich auch gesanglich sehr geprägt.
Singen war und ist für mich in verschiedensten Aspekten sehr heilend. Es hat mir mehr Selbsterkenntnis und -wert geschenkt. Es hat den Zugang und das Durchfliessen meiner Gefühlen gestärkt. Und es hat meinen Selbstausdruck gefördert. Singend kann ich das ausdrücken, wofür es keine Worte gibt.
Schon in meinen frühen Zwanzigern war ich auf der Suche nach Antworten für das Universum und interessierte mich nicht nur für Selbstentwicklungsthemen, sondern auch für Meditation. So probierte ich mich zum Beispiel auf meiner Japan-Reise in Zen-Meditation aus.
Mein Studium, aber vor allem meine Praxiserfahrung, als Sozialpädagogin schenkte mir sehr viele Einblicke in das menschliche Sein. Menschen zu begleiten hat mich schon immer gerufen (deshalb die Berufswahl) und meine natürlichen Fähigkeiten dafür haben sich mit der Praxiserfahrung stark weiterentwickelt.
Ich habe lange „psychisch kranke“ Menschen begleitet. Diese Erfahrung war eine ganz besondere Lebensschule. Für mich steht hinter diesen „Erkrankungen“ ganz viel mehr dahinter, als das, was die Schulmedizin weiss. Deshalb in Anführungs- und Schlusszeichen. Doch das ist ein Thema für sich. Auf jeden Fall habe ich in dieser Zeit viel über Energien und ihren Wirkungsfelder gelernt.
Im Moment arbeite ich nebenberuflich mit „geistig Beeinträchtigten“. Beeinträchtigung oder Behinderung ist für mich etwas, das erst durch die Sturkturen der Gesellschaft entsteht. Diese Menschen sind wichtig und haben eine wichtige Rolle hier auf der Erde: das Aufmischeln von „Normalität“. Denn diese gibt es eigentlich gar nicht. Wir sind alle unterschiedlich. Es gibt nur eine meines Erachtens zu starre Struktur und Vorstellung.
Im Jahr 2016 begann mein „Deep Dive“ in die Spiritualität. Schon vorher beschäftigte ich mich mit diesen Themen, doch ab diesem Zeitpunkt öffnete ich die Pandora Box. Ich führte mit meiner damaligen Teamkollegin, die sich schon viel länger mit solchen Themen beschäftigte, viele spannende und bewusstseinserweiternde Gespräche. Sie war ein weiterer wegweisender Mensch in meinem Leben. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die wir dafür hatten.
Ich entdeckte Hatha Yoga und ging regelmässig in die Stunden. Ich begann ganz viele spirituelle Bücher zu lesen. Ich entdeckte Mantra Singen und fing an, Harmonium zu spielen. Auch spirituell-psychologische Begleitung nahm ich in Anspruch. Und machte tiefgreifende Erfahrungen in den Sessions mit einer Rückführungstherapeutin. Sie war ein weiterer wichtiger Mensch für meine Entwicklung und Heilung. Auch probierte ich mich weiterhin mit verschiedenen Meditationstechniken aus, wie zum Beispiel Vipassana. Zudem liess ich mich in Reiki nach Mikao Usui einweihen (1. Grad) und wendete Reiki für mich und meine Liebsten an.
Das Jahr 2019 eröffnete mir die nächste Erfahrungsebene. Meine 4-monatige Reise nach Indien war eine grosse Wende in meinem Leben. Das Yoga Teacher Training, welches ich einen Monat lang absolvierte hatte eine reinigende und bewegende Wirkung. Mein anschliessendes Studium von Indischen Mantras (Nada Yoga) mit meinem privaten Mantralehrer transformierte nochmals ganz viel in mir. Indien öffnete mein Herz wie nie zuvor und erinnerte mich an mein in mir wohnendes Urvertrauen.
Meine Volontariatszeit und danach meinen Einzug in eine spirituelle Lebens- und Arbeitsgemeinschaft prägten mich nochmals zutiefst. In dieser Zeit lernte ich einige der wichtigsten Herzensmenschen in meinem Leben kennen und gleichzeitig fiel mir die „Rosarote-Spiri-Brille“ ab. Ich erkannte viele Schattenseiten dieser „Bubble“ und stellte mit Schmerzen auch fest, wo ich selbst auch ein „spirituelles Ego“ aufgebaut hatte. Eine sehr wichtige Erfahrung und Erkenntnis, die mich immer wieder meine Demut prüfen lässt.
Obwohl ich über die Jahre verschiedenste Meditationspraktiken ausprobiert habe, hat mir nichts so richtig getaugt. Viele waren mir zu „maskulin“/starr (Zen oder Vipassana) und andere erschienen mir einfach nicht komplett. Als ich dann in den letzten Jahren auf Trance stiess, ging in mir ein Licht auf. Das war es, was ich die ganze Zeit gesucht habe! Mir fehlte der mediale Aspekt – und endlich hatte ich ihn gefunden!
Auch spürte ich schon immer, dass Heilkräfte in mir sind, doch Reiki hat mich dann trotzdem nie so richtig gepackt. Trance-Healing war auch hier die Antwort, nach der ich gesucht hatte.
Für die Begleitung von Tabea Keil, sowohl bei privaten Themen als auch im Erlernen der Trance-Techniken, bin ich unendlich dankbar.
Seitdem diese Reise angefangen hat, habe ich mich energetisch stark weiterentwickelt und auch meine Arbeit hat sich damit mitentwickelt und verändert. Und wie es auf diesem Weg so ist, werde ich mich immer wieder verändern und entwickeln.
Ich freue mich, wenn ich dich auf deiner Entwicklungsreise auch ein Stück weit begleiten darf. Sei es mit meinen musikalischen Angeboten oder mit den Fern-Healings.
Heute
Auf meiner bisherigen Reise durch das Leben habe ich gelernt, mein „Anderssein“ zu akzeptieren und zu lieben. Die Reise zur Selbstliebe ist vermutlich eine, die für mich bis zum Lebensende anhält, und immer wieder neue Schichten aufdeckt. Was für meine Lebensqualität einen Entscheidenden Unteschied gemacht hat: Meine Freude am Jetzt zu entwickeln und meine Neugierde (Gwunder) auf das Leben wieder zu erwecken. Es darf leicht sein und es darf schwer sein und beides darf gleichzeitig da sein.
Was mich nährt und trägt sind:
Mein wiedergefundenes und unerschütterliches Urvertrauen
Meine Verbindung zur Mutter Erde und den Elementen
Mein Vertrauen in und Beziehung zu meine geistigen Begleiter:innen
Mein liebevoller Partner und vertrauensvolle Freundschaften
Singen, Stille, mit den Bäumen sein, Klettern, Wandern, Tanzen, Yoga, Berge, Meer, Sonnenlicht
Meine Hingabe zum Leben und die Wiederentdeckung der kindlichen Freude
Das zyklische, weibliche Sein ehren und leben
Und meiner Berufung zu folgen – Musik und Heilung mit der Welt zu teilen ❤︎



Lebenslauf & Ausbildungen
Heilung
• 2026: Way Of The Rose – bei Ishtara Rose
• 2025: Reading Aufbaukurs (medial-sensitive Readings) – bei Tabeal Keil
• 2025: Intensive Healing Kurs (Mediale Fernhealings)- bei Tabea Keil
• 2024: Heilerkurs für alle – bei Tabea Keil
• 2023: Basis Kurs Trance Healing – bei Birgit Fischer
• 2018: Reiki Kurs (1. Grad nach Mikao Usui) – bei Yvette Plimmer
Musik
• 2023: Vocal Coach Ausbildung – bei Rooted Singing
• 2019: Intensivausbildung in Nada Yoga – bei Mukesh Kumar Arya (Indien)
• 2008 – 2019: Mit verschiedensten Bands unterwegs
• 2007 – 2013: Gesangsunterricht – bei Katrin Schatz
Weiteres
• 2025: Aromapflege – beim Werkheim Uster
• 2019: Yoga Teacher Training 200h – bei Mira Yogashala (Indien)
• 2013 – bis heute: Tätigkeit als Sozialpädagogin (Erwachsene, Psychiatrischer Bereich & Behindertenbereich)
• 2010 – 2013: Studium in Sozialpädagogik